Bolivien Brasilien Chile Ekuador Kolumbien Mexiko Peru Uruguay Hotel Unterkunft Pension Tagungsstätte Kongresszentrum Studentenwohnheim
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HOTEL-NETZWERK IN LATEINAMERIKA
 
HOTELS - GÄSTEHÄUSER - VERANSTALTUNGS- & TAGUNGSZENTREN
STUDENTENWOHNHEIME - BUNGALOWS - THERMEN & SPA
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ÜBER UNS
Kolpinghäuser
 
Die "Kolping Gästehäuser" - Hotels, Ferienzentren, Jugend- und Studentenwohnheime, Tagungsstätten - sind Teil des vielfältigen institutionellen Angebots des Kolpingwerkes für seine Mitglieder und für jeden anderen Interessierten. In Lateinamerika haben die Kolpinghäuser sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, das Touristen, Geschäftsleuten, Familien und Reisegruppen eine freundliche, sichere und preiswerte Unterkunft garantiert. Zudem verfügen die meisten der Häuser über eine ideale Infrastruktur und Einrichtung für alle Arten von Veranstaltungen. Firmen, öffentliche und private Einrichtungen, NGOs und andere Gruppen führen bei uns gerne und häufig Tagungen, Seminare oder Schulungskurse durch oder treffen sich in unseren Zentren zu familiären, gesellschaftlichen oder betrieblichen Feiern. Die folgenden Zeilen erläutern Ursprung, Inhalt und Bedeutung des Namens "KOLPING".
 
Adolph Kolpìng
 
Der Ursprung des Kolpingwerkes reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Während der Zeit der industriellen Revolution gründete der katholische Priester Adolf Kolping in Köln den ersten "Katholischen Gesellenverein" mit dem Ziel, die jungen Menschen dieses sozialen Sektors aus passiven Opfern des gesellschaftlichen Umbruchs in aktive, am Veränderungsprozess bewusst mitwirkende Staatsbürger zu verwandeln. Bis zum heutigen Tag befindet sich das Stammhaus des Kolpingwerkes im selben Stadtteil Kölns, wo der Verband vor über 150 Jahren gegründet wurde.
 
KOLPING INTERNATIONAL
 
Das "Internationale Kolpingwerk" ist die historische und ideologische Nachfolgeorganisation der "Katholischen Gesellenvereine" und definiert sich als katholischer Sozialverband, dessen weltweite Arbeit die Gründung und Unterstützung von verbandlichen Selbsthilfegruppen sowie die Organisation und Durchführung von sozialen Projekten zum Schwerpunkt hat. Die Zielgruppe aller verbandlichen Tätigkeiten bilden Menschen aus benachteiligten gesellschaftlichen Schichten, die fähig und bereit sind, auf der Basis der "Hilfe zur Selbsthilfe" die eigene Lebensqualität zu steigern und sich - innerhalb ihres jeweils spezifischen gesellschaftlichen Kontextes - aktiv für die Verbesserungen der Lebensbedingungen einsetzen. Dabei bevorzugt der Verband insbesondere die Arbeit mit jungen Menschen.
Neben den gemeinnützigen Tätigkeiten gibt es im Kolpingwerk auch kommerzielle Aktivitäten, deren Gewinne jedoch satzungsmäßig dazu bestimmt sind, die soziale Arbeit des Verbandes zu finanzieren.
 
Fundamente und Struktur
 
Die geistig-geistliche Grundlage aller Aktivitäten des Kolpingwerkes ist die Katholische Soziallehre, aufgeteilt in die folgenden fünf wesentlichen Lebensdimensionen:
 
• Glaube und Kirche
• Ehe und Familie
• Arbeit und Beruf
• Politik und Gesellschaft
• Kultur und Freizeit
Obwohl voneinander inhaltlich unterschieden, sind diese Dimensionen aus Kolpingsicht untrennbar miteinander verbunden, so dass erst der alle Bereiche umfassende aktive Einsatz die "Kolping-Identität" ausmacht.
Selbsthilfegruppen des Kolpingwerkes, genannt "Kolpingsfamilien", arbeiten in fast 60 Ländern der Erde mit über einer halben Million Mitgliedern. Sie sind in demokratisch verfasste autonome "Nationalverbände" zusammengeschlossen, deren Vertreter ihrerseits die internationalen verbandlichen Koordinations- und Führungsgremien bilden.
 
Kolping in Lateinamerika
 
Seit gut 40 Jahren ist das Kolpingwerk in Lateinamerika tätig und inzwischen - von Norden nach Süden - in 15 Ländern vertreten: Mexiko, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Dominikanische Republik, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Brasilien, Paraguay, Peru, Bolivien, Uruguay, Argentinien, Chile. Der Verband hat in Lateinamerika rund 25.000 Mitglieder und arbeitet in den unterschiedlichsten sozialen Bereichen, immer mit dem Ziel, "Hilfe zur Selbsthilfe" zu leisten. Symptomatisch dafür ist das Kolping-Engagement für berufliche Bildung und Weiterbildung mit einem breiten Angebot von Kursen, die meistens in eigenen Bildungszentren durchgeführt werden. Innerhalb dieses Kontextes haben Existenzgründer-Kurse, oft verbunden mit Kreditprogrammen, sowie ausdrücklich auf Jugendliche ausgerichtete Maßnahmen der beruflichen Bildung einen besonderen Stellenwert.
 
Zu den weiteren wesentlichen Kolpingeinrichtungen in Lateinamerika gehören Gesundheitszentren und Schulen sowie die eingangs bereits ausführlich erwähnten "Kolpinghäuser", die ihren historischen Ursprung in den im XIX. Jahrhundert von Adolph Kolping selbst gegründeten "Gesellenhäusern" zur Beherbung wandernder Handwerksburschen haben.
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