| HOTEL-NETZWERK IN LATEINAMERIKA |
HOTELS - GÄSTEHÄUSER - VERANSTALTUNGS- & TAGUNGSZENTREN STUDENTENWOHNHEIME - BUNGALOWS - THERMEN & SPA |
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Kolpinghäuser
Die "Kolping Gästehäuser" - Hotels, Ferienzentren, Jugend- und Studentenwohnheime, Tagungsstätten - sind Teil des vielfältigen institutionellen Angebots
des Kolpingwerkes für seine Mitglieder und für jeden anderen Interessierten. In Lateinamerika haben die Kolpinghäuser sich zu einem Netzwerk
zusammengeschlossen, das Touristen, Geschäftsleuten, Familien und Reisegruppen eine freundliche, sichere und preiswerte Unterkunft garantiert. Zudem
verfügen die meisten der Häuser über eine ideale Infrastruktur und Einrichtung für alle Arten von Veranstaltungen. Firmen, öffentliche und private
Einrichtungen, NGOs und andere Gruppen führen bei uns gerne und häufig Tagungen, Seminare oder Schulungskurse durch oder treffen sich in unseren Zentren
zu familiären, gesellschaftlichen oder betrieblichen Feiern. Die folgenden Zeilen erläutern Ursprung, Inhalt und Bedeutung des Namens "KOLPING". |
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Adolph Kolpìng
Der Ursprung des Kolpingwerkes reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Während der Zeit der industriellen Revolution gründete der katholische
Priester Adolf Kolping in Köln den ersten "Katholischen Gesellenverein" mit dem Ziel, die jungen Menschen dieses sozialen Sektors aus passiven Opfern des
gesellschaftlichen Umbruchs in aktive, am Veränderungsprozess bewusst mitwirkende Staatsbürger zu verwandeln. Bis zum heutigen Tag befindet sich das
Stammhaus des Kolpingwerkes im selben Stadtteil Kölns, wo der Verband vor über 150 Jahren gegründet wurde. |
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KOLPING INTERNATIONAL
Das "Internationale Kolpingwerk" ist die historische und ideologische Nachfolgeorganisation der "Katholischen Gesellenvereine" und definiert sich als
katholischer Sozialverband, dessen weltweite Arbeit die Gründung und Unterstützung von verbandlichen Selbsthilfegruppen sowie die Organisation und
Durchführung von sozialen Projekten zum Schwerpunkt hat. Die Zielgruppe aller verbandlichen Tätigkeiten bilden Menschen aus benachteiligten
gesellschaftlichen Schichten, die fähig und bereit sind, auf der Basis der "Hilfe zur Selbsthilfe" die eigene Lebensqualität zu steigern und sich -
innerhalb ihres jeweils spezifischen gesellschaftlichen Kontextes - aktiv für die Verbesserungen der Lebensbedingungen einsetzen. Dabei bevorzugt der
Verband insbesondere die Arbeit mit jungen Menschen.
Neben den gemeinnützigen Tätigkeiten gibt es im Kolpingwerk auch kommerzielle Aktivitäten, deren Gewinne jedoch satzungsmäßig dazu
bestimmt sind, die soziale Arbeit des Verbandes zu finanzieren. |
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Fundamente und Struktur
Die geistig-geistliche Grundlage aller Aktivitäten des Kolpingwerkes ist die Katholische Soziallehre, aufgeteilt in die folgenden fünf wesentlichen
Lebensdimensionen:
• Glaube und Kirche
• Ehe und Familie
• Arbeit und Beruf
• Politik und Gesellschaft
• Kultur und Freizeit
Obwohl voneinander inhaltlich unterschieden, sind diese Dimensionen aus Kolpingsicht untrennbar miteinander verbunden, so dass erst der
alle Bereiche umfassende aktive Einsatz die "Kolping-Identität" ausmacht.
Selbsthilfegruppen des Kolpingwerkes, genannt "Kolpingsfamilien", arbeiten in fast 60 Ländern der Erde mit über einer halben Million
Mitgliedern. Sie sind in demokratisch verfasste autonome "Nationalverbände" zusammengeschlossen, deren Vertreter ihrerseits die internationalen
verbandlichen Koordinations- und Führungsgremien bilden. |
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Kolping in Lateinamerika
Seit gut 40 Jahren ist das Kolpingwerk in Lateinamerika tätig und inzwischen - von Norden nach Süden - in 15 Ländern vertreten: Mexiko, Honduras,
Nicaragua, Costa Rica, Dominikanische Republik, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Brasilien, Paraguay, Peru, Bolivien, Uruguay, Argentinien, Chile. Der
Verband hat in Lateinamerika rund 25.000 Mitglieder und arbeitet in den unterschiedlichsten sozialen Bereichen, immer mit dem Ziel, "Hilfe zur
Selbsthilfe" zu leisten. Symptomatisch dafür ist das Kolping-Engagement für berufliche Bildung und Weiterbildung mit einem breiten Angebot von Kursen, die
meistens in eigenen Bildungszentren durchgeführt werden. Innerhalb dieses Kontextes haben Existenzgründer-Kurse, oft verbunden mit Kreditprogrammen, sowie
ausdrücklich auf Jugendliche ausgerichtete Maßnahmen der beruflichen Bildung einen besonderen Stellenwert.
Zu den weiteren wesentlichen Kolpingeinrichtungen in Lateinamerika gehören Gesundheitszentren und Schulen sowie die eingangs bereits ausführlich erwähnten
"Kolpinghäuser", die ihren historischen Ursprung in den im XIX. Jahrhundert von Adolph Kolping selbst gegründeten "Gesellenhäusern" zur Beherbung
wandernder Handwerksburschen haben. |

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